Die Keimung ist der erste und einer der wichtigsten Schritte beim Home Grow.
Nur mit gesunden, stark keimenden Samen legst du die Basis für kräftige Pflanzen und eine erfolgreiche Ernte.
Was bedeutet Keimung?
Bei der Keimung bricht der Samen seine Schale auf und die erste kleine Wurzel, die sogenannte Keimwurzel, wächst heraus.
Sobald diese stabil genug ist, entwickelt sich daraus der erste Spross.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Keimung
Für eine optimale Keimung brauchen Cannabis-Samen:
- Feuchtigkeit: Der Samen muss leicht feucht gehalten werden, damit er aufquillt und keimen kann.
- Wärme: Eine konstante Temperatur zwischen 20–25 °C ist ideal.
- Dunkelheit: Samen keimen besser im Dunkeln, ähnlich wie sie es in der Natur unter der Erde tun.
- Frische Luft: Ein leicht belüfteter Bereich verhindert Schimmelbildung.
Die besten Methoden zur Keimung
Hier sind die bewährtesten Methoden, um Cannabis-Samen zum Leben zu erwecken:
1. Keimung zwischen feuchten Papiertüchern (Küchenpapier-Methode)
- Lege die Samen zwischen zwei feuchte Papiertücher.
- Platziere sie auf einem Teller und decke sie mit einem zweiten Teller ab, um die Feuchtigkeit zu halten.
- Stelle das Ganze an einen warmen, dunklen Ort.
- Kontrolliere täglich die Feuchtigkeit und lüfte kurz, um Schimmel zu vermeiden.
- Nach 1–5 Tagen zeigt sich die erste kleine Wurzel.
2. Direkte Keimung im Anzuchtsubstrat
- Setze die Samen ca. 1–2 cm tief direkt in ein Anzuchtsubstrat oder in spezielle Anzuchtblöcke (wie Jiffy Pellets).
- Halte das Substrat gleichmäßig feucht, aber nicht nass.
- Diese Methode schont die junge Wurzel, da ein Umpflanzen entfällt.
3. Keimung im Glas Wasser (nur für erfahrene Grower)
- Lege die Samen für maximal 24–48 Stunden in ein Glas lauwarmes Wasser.
- Sobald die Samen aufquellen oder sich eine kleine Wurzel zeigt, werden sie vorsichtig in ein feuchtes Substrat umgesetzt.
Wichtig: Gehe immer behutsam mit den Samen und Wurzeln um. Junge Wurzeln sind extrem empfindlich!
Was tun, wenn Samen nicht keimen?
- Überprüfe die Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
- Achte darauf, dass die Samen nicht zu nass liegen – zu viel Wasser kann sie ersticken.
- Verwende möglichst frische, hochwertige Samen.
- Manche Samen benötigen etwas länger – Geduld ist gefragt!
Tipp
Eine Keimbox oder Mini-Gewächshaus kann dir die Keimung erleichtern, da sie konstante Bedingungen schafft
und die Feuchtigkeit besser hält.
