Nach der Ernte ist dein Cannabis noch nicht fertig – jetzt beginnt der Teil, der Geruch, Geschmack, Wirkung und Haltbarkeit
entscheidend beeinflusst: die Trocknung und Aushärtung (auch: Fermentation oder Curing).
Wer hier sauber arbeitet, wird mit weichen, aromatischen Buds belohnt, die nicht kratzen und lange haltbar sind.
Phase 1: Die Trocknung
Ziel: Reduktion des Wassergehalts auf etwa 10–15 % – das macht die Buds rauchbar, lagerfähig und schimmelresistent.
So funktioniert’s:
- Ort: Dunkel, gut belüftet, bei 18–22 °C und 50–60 % Luftfeuchtigkeit
- Dauer: 7–14 Tage – die Stiele sollten beim Biegen knacken
- Methode:
- Ganze Pflanzen kopfüber aufhängen
- Oder einzelne Zweige auf Leinen oder Trockennetze legen
- Kein direktes Licht, keine Ventilatoren direkt auf die Buds richten
Tipp: Die langsame Trocknung bewahrt Terpene und reduziert Chlorophyll-Geschmack.
Phase 2: Aushärtung (Curing)
Ziel: Optimierung von Aroma, Geschmack und Wirkung durch mikrobiellen Abbau überschüssiger Zucker, Chlorophyll und Nebenstoffe.
So funktioniert’s:
- Behälter: Dunkle, luftdichte Gläser (z. B. Einmachgläser)
- Buds: Müssen außen trocken, aber innen noch leicht weich sein
- Lagerung:
- Kühl (18–22 °C), dunkel, nicht im Kühlschrank
- Täglich öffnen (lüften) in den ersten 1–2 Wochen für ca. 10–15 Minuten
- Danach nur noch alle paar Tage
- Dauer: Mindestens 2 Wochen – ideal: 4–8 Wochen
Achtung:
Wenn sich beim Öffnen ein „grasiger“ Geruch zeigt oder die Buds schwitzig sind → sofort trocknen lassen! Schimmelgefahr!
Extra-Tipp:
Nutze Feuchtigkeitsregler (z. B. Boveda-Packs 58–62 %) in den Gläsern – sie halten das perfekte Klima für das Curing.
Trocknung & Aushärtung
7. Der letzte Schritt zu Qualität

